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Die ersten fünf Jahre...

Hier findet ihr zu jedem Jahr der F!-Geschichte ein Foto mit kurzer Beschreibung um die Entwicklungsgeschichte der Band nachzuvollziehen. Viel Spaß beim Lesen!

97Das erste Werbefoto nach der Bandgründung. Die langjährigen Fans unter euch werden die immer noch spielenden Gründungsmitglieder erkennen. Da es damals schon Farbfotographie gab, war schwarzweiß wohl eher als Stilmittel gedacht.

98Das erste Konzert im Kulturzentrum Mattersburg. Die Aufstellung auf der Bühne war damals schon festgelegt und hat sich bis heute nur marginal geändert. Als Sänger und Bassist damals Hans-Werner Graf an der Front.

99Rikki Stricker als Leadsängerin in Aktion im Jazzpub Wiesen, in dem wir im Lauf der Zeit mehrere Gigs hatten.

00Andreas Benedikt soliert auf der Djembe.

01Dieses zugegeben unscharfe Foto zeigt Hans-Werner Graf in Aktion am Bass vor 16 Jahren.

 

Weitere Infos und die Möglichkeit, Tickets für unsere 20jährige Jubiläumsfeier in der Cselley Mühle online zu reservieren, findet ihr auf unserer Veranstaltungsseite

Das neue Programm #6 - endlich fertig!

Irgendwann ist es dann soweit: die neuen Songs sind geprobt und klingen wie sie sollen, die alten Songs zur Ergänzung des Programms sind ausgesucht, in längeren Diskussion wurde eine Reihenfolge festgelegt, Sounds sind programmiert und die Noten sortiert (bei den meisten, jedenfalls) - jetzt fehlt nur noch eines: raus aus dem Keller und rauf auf die Bühne! Wir können es kaum erwarten, und bald ist es ja auch soweit: dieses neue Programm ist zum ersten Mal am 12. März in der Cselley Mühle zu hören!

Das neue Programm #5 - Üben & Proben

Nach den ganzen Vorbereitungen werden endlich die Instrumente in die Hand genommen: zuerst übt (zumindest theoretisch) jeder für sich, dann wird gemeinsam geprobt, bis die Songs "sitzen" und dann endlich vor Publikum aufgeführt werden können.

Wie man sich vorstellen kann, ist es nicht ganz einfach, gemeinsame Termine für 12 Musiker zu finden, darum passiert ein Teil der Proben in Gruppen: nur die Bläser, nur die Sänger oder nur die Rhythmusgruppe. Auch wenn dann schließlich alle gemeinsam proben, ist es häufiger so, dass jemand fehlt, als dass die ganze Band komplett ist. Es hat schon Jahre gegeben, wo die Band das erste Mal beim ersten Konzert in kompletter Besetzung gemeinsam gespielt hat!

Das neue Programm #4 - Arrangieren

Ist der Song einmal transkribiert, so ist damit klar, was musikalisch alles im Song passiert. Je nachdem, ob unsere Interpretation nahe am Original sein soll oder eine eigenständige, neue Version kreiert, gibt es im nächsten Schritt mehr oder weniger Arbeit.

Bei Songs, die bei FUNchestra ähnlich der Originalversion klingen sollen, ist kein neues Arrangement nötig, sondern nur eine Anpassung an die Gegebenheiten in unserer Band. Das betrifft vor allem die Besetzung (andere Zusammenstellung des Bläsersatzes, Reduzierung der sechs Gitarren- und drei Keyboardspuren einer Studioaufnahme auf jeweils einen Musiker etc.) und die Tonart (hauptsächlich durch die Stimmlage des Sängers vorgegeben).

Bei Neuinterpretationen sieht das schon anders aus, praktisch alles, das den Original-Song ausmacht, bietet sich zur Disposition an: Rhythmus und Tempo, Stilistik, neue oder geänderte Bläsersätze. Das ist ein langwieriger Prozess, bei dem viel ausprobiert und einiges auch wieder verworfen wird. Auch wenn das Arrangement eigentlich schon abgeschlossen ist und geprobt wird, kommt es immer wieder vor, dass noch kleiner (und manchmal auch größere) Änderungen vorgenommen werden.

Oft gehen wir auch einen Mittelweg: wir verwenden die Originalversion eines Songs, bei dem normalerweise keine Bläser mitspielen, und fügen einen neuen Bläsersatz hinzu. Beispiele dafür gibt's in praktisch jedem unserer Konzertr zu hören.

Zum Arrangieren verwende ich das Notensatzprogramm Sibelius (Abbildung oben), wo ich die Noten der einzelnen Instrumente in eine (anfangs leere) Partitur eintrage und solange überarbeite, bis das Arrangement abgeschlossen ist. Sibelius erlaubt es auch, die Partitur in einigermaßen annehmbarer Qualität abzhuspielen und damit schon während der Arbeit zu hören, wie das fertige Arrangement einmal klingen könnte.

Ist das Arrangement abgeschlossen, werden die Noten für die einzelnen Strimmen als PDF ausgegeben, ebenso Playbacks im MP3- und MIDI-Format. Das gesamte Material wird im Intranet den Musikern zur Verfügung gestellt, damit sie sich auf die Proben vorbereiten können - früher ist das eher selten passiert, mittlerweile klappt's schon ganz gut.

P. S.: in der Abbildung oben sieht man ein beinahe fertiges Arragement eines Songs für das kommende Programm - wer erkennt's?

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